11 Januar 2009 ~ 26 Kommentare

Banken und SEO

Search Engine Optimization oder kurz SEO steht für Maßnahmen, mit denen das Ranking bei Suchmaschinen beeinflusst wird. In Deutschland hat Google den mit Abstand größten Marktanteil für Suchanfragen (>90%). Deshalb zielen auch alle Optimierungshandlungen auf ein gutes Ranking bei Google.

Eine Webseite rankt gut, wenn diese bei Suchanfragen auf der ersten oder zweiten Ergebnisseite gefunden wird. Die Unternehmenswebseite weist dann eine gute Sichtbarkeit auf und wird in der Folge häufig von Suchmaschinennutzern aufgesucht.

Natürlich wird die Webseite nicht per se bei allen Variationen von Suchanfragen immer gleich gut gefunden, sondern nur bei ganz bestimmten Suchbegriffen. Diese bestehen entweder aus einzelnen Wörtern oder aber aus Phrasen (z.B. ein Substantiv + Adjektiv). Attraktive Keywörter/Phrasen weisen eine hohe Produktrelevanz auf und sind zudem noch „populär“. Sie werden also oft von Suchenden eingegeben.

Für eine Retailbank ist „kostenloses Girokonto“ z.B. ein solches Top-Keyword. Im direkten Vergleich mit anderen in Frage kommenden Keywords wie z.B. „Gratis Girokonto“, “Girokonto kostenlos“, „kostenfreies Konto“, „Kontowechsel“ schneidet es beim Suchvolumen am besten ab (mit großem Abstand!).

Exkurs: Wie findet man solche Top-Keywords? Zum Glück muss sich bei Fragen nach der Popularität von Keywords niemand auf sein Gefühl verlassen. Google stellt extra ein Tool bereit, mit dem das Suchvolumen geschätzt werden kann. Denjenigen, die bei Google bezahlte Anzeigen zu Suchanfragen schalten („AdWords“), stehen sogar noch detailliertere Informationen über die Such-Häufigkeit und den Wert der eingebuchten Keywords zur Verfügung.

Zurück zu unserem Keyword: Kostenlose Girokonten werden von einer immer größer werdenden Zahl von Banken angeboten. Für diese Banken sollte ein gutes Ranking zu dem Keyword “kostenloses Girokonto” also eigentlich Pflicht sein. Eine Suchanfrage bei Google führt zu diesem Ergebnis:

#Domain
1bankenvergleich.net
2kostenloses-konto.net
3girokonto-anbieter.de/
4dkb.de
5ing-diba.de
6kostenlose-javascripts.de
7prepaidy.de
8banktip.de
9bafoeg-aktuell.de
10forium.de
11girokonto-vergleich.net
12kostenlos.com
13kostenloses-girokonto.com
14postbank.de
15einsurance.spiegel.de/
16tarifcheck24.com
17kostenloses-giro.de
18sozialleistungen.info
19volkswagenbank.de
20norisbank.de
21baufi24.de/kostenloses-girokonto
22misterinfo.de
23kostenlos.de
24bankenvergleich.net
25planetkostenlos.de
26torstenmaue.net
27commerzbanking.de
28unicum.de
29spare-cent.de
30citibank.de
31gutefrage.net
32sparkasse-dortmund.de
......
54volkswagenbank.de
57netbank.de
58dkb.de / Startseite
63voba-online.de
69hypovereinsbank.de
75sparda-bank hessen

Auffällig ist, dass es nur 4 Banken auf die ersten zwei Seiten bei Google geschafft haben! Die anderen 16 Positionen (darunter Platz 1, 2 und 3) werden fast ausnahmslos von Vergleichsseiten gehalten. Die Betreiber dieser Webseiten verdienen gutes Geld mit der Vermittlung von Girokonten-Interessenten, für die sie Provisionen bekommen. Ausgeschüttet von den Banken, die eigentlich selber auf den Top-Plätzen stehen sollten. In dieser Liste fehlen so prominente Anbieter wie z.B. CortalConsors, Comdirect, Dresdner Bank direct24, 1822direct entweder ganz oder sie rangieren abgeschlagen unter ferner liefen.

Ich behaupte, jede Bank die sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, kann problemlos unter die Top20 kommen. Wie komme ich zu dieser Aussage?

  • Die Webseiten von Banken sind extrem themenrelevant
  • Google bringt ihnen viel Vertrauen (“Trust”) entgegen. Die Domains weisen ein hohes Alter auf.
  • Sie besitzen eine hohe Domain-Popularität. D.h. sie erhalten viele Links von anderen Webseiten. Kleines Manko dabei ist allerdings, dass die linkgebenden Seiten in vielen Fällen nicht themenverwandt sind (Vereinsseiten, Privatleute, Dienstleister bei denen die Bank Referenzkunde ist).

Insgesamt haben die Bank-Seiten damit aber eine (sehr) gute Ausgangsbasis für Optimierungsstrategien. Komischerweise scheinen aber nur die ING-Diba, die DKB und wenige andere das Thema SEO auf der Agenda zu haben. Die Keywords aus dem Finanzbereich werden ausnahmslos von kleinen Webseitenbetreibern dominiert, die als Affiliates zum Teil hohe Provisionen (25-50 € pro Lead/Sale) kassieren und das Optimierungshandwerk bestens beherrschen. Der Rest schaut zu und steckt kaum oder gar keine Ressourcen in die notwendige Optimierung.
Das ist schade, denn es wird viel (kostenloser) Traffic verschenkt, welcher sich aufgrund seiner Produktrelevanz gut monetarisieren lässt. Stattdessen verlassen sich die meisten Banken allein auf die bezahlten Suchergebnisse (SEM) und geben an dieser Stelle bis zu 5,50 Euro pro Klick aus.

Welche Anstrengungen unternimmt Ihre Bank im Bereich SEO ? Ich freue mich über Ihre Kommentare.

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Autor:  Thomas Hönscheid berät und unterstützt Finanzdienstleister bei der Neukundengewinnung über das Internet. Bis vor kurzem leitete er das Marketing der OnVista Bank und des Finanzportals OnVista.de. Bei einer großen Genossenschaftsbank war er für klassisches Marketing und Website-Management verantwortlich.


26 Kommentare zu “Banken und SEO

  1. Daniel 29 April 2009 um 18:56

    Als Betreiber einer der hier aufgeführten Webseiten kann ich aus persönlichen Gesprächen mit verschiedenen Banken vor allem einen Grund nennen: der Anteil der übers Internet – speziell über Suchmaschinen – generierten Neukunden liegt im einstelligen Prozentbereich und befindet sich damit bei den meisten Banken unterhalb des Radars ernsthafter Bemühungen. Zwar sind bereits einzelne Banken dabei, über beauftragte Agenturen SEO durchführen zu lassen, nur sind deren Maßnahmen in diesem Bereich meist leider nur als zweitklassig einzustufen. Der Fokus der meisten Banken liegt in Deutschland eben noch immer auf den für sie klassischen Vertriebskanälen und im Grunde schütten sie lieber Provisionen an Vermittler aus (ein Geschäft, welches sich dank Erfolgsabhängigkeit sehr genau kalkulieren lässt), als sich selber um Optimierungsmaßnahmen zu kümmern.

  2. Thomas 1 Mai 2009 um 01:28

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für Deinen Kommentar! Danach scheinen tatsächlich mehr Banken auf Affiliate-Partnerschaften als auf SEO zu setzen. OK, ist ja auch ein schöner Weg, Neukunden zu vorab kalkulierbaren Prämien zu bekommen. Aber sind das nicht im Kern dieselben Banken, die auf Affiliate und auch SEO setzen? Schließlich ist es ja kein Nachteil, wenn die Bank gut sichtbar ist ;-) Wobei die SEO-Kenntnisse und Flexibilität auf Publisher-Seite sicher höher sind. Insgesamt sind es aber doch noch wenige Banken, die an diesen beiden Hebeln ansetzen. Neben der Unkenntnis auf Bankenseite fehlt aber auch etwas das Angebot von den Publishern. Wie ist das z.B. bei Dir, vermarktest Du auf Deinen Seiten auch Regionalbanken?

    Über das Internet kommen verglichen mit dem Personalvertrieb in der Filiale sicher noch viel weniger Kunden. Aber es werden viele Käufe im Netz vorbereitet und dann in der Filiale umgesetzt. Welchem Kanal wird dann der Erfolg gutgeschrieben? Was ich sagen will, es fehlen auch die Controlling-Tools, um diese Zusammenhänge abzubilden. Wären die bekannt, würde das Online-Verständnis in den Häusern sicher zunehmen und auch personell weiter ausgebaut. So ist SEO und umfassendes Online-Marketing noch ein Randthema, das aber mit Sicherheit immer wichtiger wird. Schließlich bieten immer mehr Banken Online-Abschlüsse an.

  3. Frank 13 Mai 2009 um 11:35

    Stellt sich auch die Frage, ob nur deswegen so wenig Neukunden über das Internet kommen, weil die Platzierungen so schlecht sind? Oder sind bei diesen Werten auch die Affiliates eingerechnet? Die allerdings aufgrund der Vergleichsfunktion auch massive Streuverluste bringen, als wenn eine Bank mit einer guten Seite direkt rankt.

    Ansonsten sind Banken oftmals von dem Symptom großer Konzerne geprägt: Zu viele Entscheider, bei denen letztlich das Thema SEO nach hinten wegrutscht – spätestens dann, wenn die umsetzende Designagentur dem SEO das Leben schwer oder gar unmöglich macht.

  4. Thomas 14 Mai 2009 um 22:09

    unsere Entwickler sind zum Glück open-minded ;-) Im Ernst, es sollten alle relevanten Units in den SEO-Prozess eingebunden werden. Wenn Du es schaffst Marketing, Medialen Vertrieb (heisst wirklich so), Designagentur und Rechenzentrum bzw. Entwickler an einen Tisch zu bekommen, ist das die halbe Miete. Fehlt nur noch ein guter SEO …;-)

  5. Daniel 12 Juni 2009 um 10:39

    @Thomas
    Entschuldige die späte Antwort auf Deie Frage “Neben der Unkenntnis auf Bankenseite fehlt aber auch etwas das Angebot von den Publishern. Wie ist das z.B. bei Dir, vermarktest Du auf Deinen Seiten auch Regionalbanken?”

    Das Problem hat hier zwei Seiten: zum einen sprechen Regionalbanken in der Regel auch nur regionale Kunden an, während Du keinen Einfluss darauf hast, aus welcher Region Deine Besucher kommen. Daher sind die Streuverluste einfach sehr hoch.
    Auf der anderen Seite tun sich besonders die Regionalbanken sehr schwer damit, das Internet und dort insbesondere den Affiliate-Kanal für sich zu nutzen, da sie das Potenzial schlicht als zu niedrig einschätzen oder sich von klassischen Marketing-Agenturen beraten lassen, die in Punkto Internet ausschließlich auf Adwords & Co. setzen, weil sie einfach nichts anderes können.

  6. Klöte 2 Juli 2009 um 18:27

    Das wurde wohl richtig erkannt. Es gibt sicherlich viel mehr Anbieter Banken, die diese Leistungen “kostenloses Konto” erbringen, nur das sind halt keine Affilates ! Da tummeln sich doch so einige Regionalbanken die für Kunden keine Gebühren erheben, können sie ja auch ruhig, doch andererseits holen sich die Banken in der Regel durch einen zusätzlich eingeräumten Dispokredit die nicht vorhandenen Gebühren in Form von Überziehungszinsen zurück. Ist doch ein kluger Geschäftsvorgang, der in den meisten Fällen aufgeht, da es kaum Kontoinhaber gibt, die bei einem Dispo mindestens nicht ein paar mal überziehen.

  7. Mario 17 August 2009 um 16:41

    Langfristig bin ich der Meinung, dass die Branche nicht umhin kommt, den Vertriebkanal Internet stärker zu bedienen. Das Argument von Daniel, dass der über das Netz generierte Neukundenanteil derzeit noch im einstelligen Prozentbereich liegt, erscheint mir als wesentlicher Grund für die momentane Marketingstrategie der Institute plausibel. Ein Bereich, in dem die Internetverweigerung besonders deutlich wird, ist m.E. der Sparkassen Sektor. Hier waren die Webauftritte bis vor kurzem noch in jedem Verbandsgebiet fast identisch, auch der Content. Erst seit etwa einem Jahr kommt da ein wenig Bewegung rein. Die ganzen Bemühungen scheinen aber noch in den Kinderschuhen zu stecken.

  8. Daniel 28 August 2009 um 07:38

    @Mario
    Was die Sparkassen angeht, musst Du da differenzieren. Die dürfen direkt meist nur regional werben, also anderen Sparkassen keine Kunden wegschnappen. Und ihr Dachverband hat das Medium Internet im Sinne gemeinschaftlicher Werbung für alle Sparkassen wohl noch nicht richtig erkannt. Wir haben auf einem unserer Portale lediglich ein Produkt einer Sparkasse ( http://www.tagesgeldvergleich.net/tagesgeldvergleich/tagesgeld-kreissparkasse-koeln.html) und schon das war ein Kampf, da die werbende Sparkasse hier aufpassen muss, keinen Ärger mit anderen Instituten zu bekommen.
    Ansonsten hast Du natürlich vollkommen recht, viele Bemühungen stecken noch in den Kinderschuhen, aber die Bedeutung des Internet als Vertriebskanal nimmt von Jahr zu Jahr zu, was ich ja selber an den Besucherzahlen unserer Projekte erkennen kann.

  9. Thomas 28 August 2009 um 20:21

    Ich nehme die Sparkassenlandschaft sehr unterschiedlich in Bezug auf ihre Online-Aktivitäten war. Da gibt es auf der einen Seite die vereinheitlichten Homepages, vielfach sogar ohne Webtracking und fragwürdiger Usability. Dann auf der anderen Seite aber welche mit Full-Multi-Media Homepage und eigenem Account bei Twitter.

    Im Online-Marketing (SEO, SEM, Affiliate) scheinen aber wirklich nur wenige Unterwegs zu sein. Die KsK Köln ist eine davon.

  10. Lars 15 November 2009 um 10:47

    festzustellen ist, dass die Banken bei den mega keywords verdammt stark geworden sind. Inzwischen setzen sie Agenturen an, wie z.B. Focus

  11. Thomas 19 November 2009 um 21:22

    Hallo Lars,

    stimmt, die Banken lernen dazu. Bei einigen der von mir beobachteten Keywords sind schon 40% der Treffer auf der ersten Seite von Banken besetzt. Zum Zeitpunkt des Artikels oben waren es nur 2 von 10.

    Ich habe mal den Sichtbarkeitsindex mit der Sistrix-Toolbox für einige Banken ermittelt und in eine PPT gekippt. Hier der Link: http://www.slideshare.net/hoenscheid/suchmaschinenranking-banken

  12. tanja 2 Mai 2010 um 15:05

    interessant an den keys ist die Dynamik. Aktuell sind zum Thema Girokonto auch keys unter den top ten, die vor zwei Jahren nicht oder kaum nachgefragt wurden. Ein Beispiel ist “Girokonto kostenloses”, gehört zu den top 3

  13. Tim 14 Juni 2010 um 10:26

    @Tanja:
    Grund für das von Dir beobachtete Verhalten ist aber eher das Google gewisse Kombos kombiniert (Zahl “kostenloses Girokonto” = Zahl “Girokonto kostenloses”, beide 90.500 resp. 74.000 Suchanfragen)

  14. Miguel Gomes 30 Dezember 2010 um 14:55

    Der Online-Anteil am Gesamtgeschäft ist bei einem auf Vertrauen (Kredit, Credo) basierten Geschäft, wie dem Bankgeschäft, natürlich sehr viel geringer, als das Offline-Geschäft. Aus diesem Grund sind die fehlenden Bemühungen im Online-Bereich nur allzu gut nachvollziehbar.

  15. Oli 17 Februar 2011 um 13:33

    Die Banken werden das bestimmt noch nach holen, was sie die letzten Jahre im SEO Bereich verpasst oder verpatzt haben. Das ist sicher nur noch eine Frage der Zeit. Vermutlich waren die Banken bisher einfach nur zu Konservativ.

  16. Finn 16 März 2011 um 16:25

    Der Artikel hat mir wirklich aus der Seele gesprochen. Schade das in dem Bereich kein nach oben kommen möglich ist wenn man keine riesigen Ressourcen bzw. externe Mitarbeiter hat. Hätte da auch gerne eine Seite auf Platz 1

  17. Patrick 22 Juni 2011 um 16:15

    Da ich auch ein Banken-Vergleichsportal betreibe und aber auch noch bei einer Bank gearbeitet habe, habe ich zwar auch Einblicke in die Welt der Vertriebsstrukturen von Banken gehabt, jedoch bin ich immer noch sehr darüber verwundert, wie wenig Banken generell in die Suchmaschinenoptimierung ihres Auftrittes stecken, während die SEM Preise anscheinend ein kalkulierbares Risiko für die Banken darstellt, bzw. auch eventuell eine Prestige-Angelegenheit ist.

    Banken haben tatsächlich noch sehr anachronistische Vertriebsmodelle und fangen erst langsam an, neue Wege in der Kundenkommunikation einzuschreiten. Beim Geschäft mit Affiliates haben halt die Banken nicht die Pflicht, sich gegen den Markt durchzusetzen, sondern die Affiliates. Das kann die Gewinnschmälerung doch dann auch schon wieder rechtfertigen, den die Affiliates mit samt ihrer Networks verursachen. – Allerdings gibt es auch Banken, die sich noch gar nicht mit solchen Themen auseinandersetzen. Bei denen gibt es dann aber auch nur Print- und Fernsehwerbung, eben klassisch. – Solche Banken werden sich dem Konkurrenzdruck aus dem Internet früher oder später stellen müssen, da die große Anzahl der mittler Weile existierenden Online-Banken auch mit extrem günstigen Angeboten an den Markt drängen und sich so eine Kluft zwischen den Märkten auftut.

  18. Holger 13 September 2011 um 17:53

    @ Patrick:

    Interessanter Post! Ich finde es vor allem erstanlich welche Banken sich auf den hinteren Plätzen tummeln, denn von denen hätte ich dass nicht gedacht!

    Ein guter SEO könnte bei diesen Banken sicher gut verdienen!?

  19. Frank 22 September 2011 um 18:29

    @Holger: ja, bin ich mir recht sicher!

    Allerdings hat sich aktuell die Situation etwas verändert?!

  20. Irina 29 November 2011 um 15:44

    Die Banken geben auch viel Geld für die Optimierung aus und haben 80% gute Agenturen.

  21. Tony 3 Dezember 2011 um 15:13

    Ja, das Potential von Onlinemarketing haben bisher noch nicht alle Banken erkannt. Dennoch herrscht auch jetzt schon ein knallharter Konkurrenzkampf um Top-Keywords, wie z. B. hier im Beitrag “kostenloses Girokonto”. Das Potential von trusted Sites der Banken ist enorm, doch bisher haben dafür auch gewöhnliche Affiliates Chancen in den Top 10 zu ranken, auch wenn es sehr schwer ist.

  22. Hein Banker 15 Dezember 2011 um 21:10

    Tag, lieben Dank für den Beitrag! Nicht jeglicher Beitrag mag so eine treffliche Güte anbieten. Was meine Erleben bezüglich jener Geldhäuser in BRD angeht, möchte ich hier mal beichten. Es gibt simpel außerordentlich gewaltige Unterschiede bei den Direktbanken und den vergleichsweise alten Banken. Die Qualität von Service und Beratung schwankt mithin deutlich spürbar. Welche Person keinen hohen Rang auf unmittelbaren Umgang legt, ist meiner Betrachtungsweise nach ganz fein bei den Direktbanken aufgehoben.

  23. [...] erwähnen: Der SEM-Stammtisch in Frankfurt, organisiert von Birger und Thomas, Spezialist zum Thema Banken und SEMSEO am 28. Mai [...]

  24. Sten 22 Januar 2016 um 12:22

    Mittlerweile, ziemlich genau 7 Jahre später, sind zu dem Keyword “kostenloses Girokonto” 5 Bankenseiten in den Top-10. Onpage auch alle optimiert und mit einem guten Backlinkprofil. Auch bei anderen für Affiliates lukrativen Begriffen, ziehen immer mehr auch die Banken Seiten auf die vorderen Plätze.

    Bekanntlich ist eine Brand ja sehr hilfreich, wenn es um Rankings bei google geht. Dennoch glaube ich hier nicht, dass Bankenseiten die Seiten von Affiliates komplett verdrängen können. Schliesslich spielt die Nutzerzufriedenheit für google eine grosse Rolle und da ist ein Kontovergleich, der die Konditionen verschiedener Banken übersichtlich gegenüberstellt für den Nutzer hilfreicher, als wenn er sich durch 10 Bankenseiten schlagen muss.

    Was ich mir jedoch vorstellen kann, dass google irgendwann selbst einen Kontovergleich bei bestimmten Suchanfragen im Ergebnis darstellt. So wie es im Reisebereich im deutschen google ja bereits der Fall ist.

  25. Thomas 24 Januar 2016 um 12:27

    @Sten

    Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, mittlerweile finden wir 5 Webseiten von Banken in den Top 10 zu dieser Suchanfrage. Interessant ist, dass die organische Nr.1 “bankenvergleich.net” damals wie heute immer noch dieselbe ist. Das ist eine wirklich starke Leistung nach den Pinguin- und Panda-Updates von Google. Auf Platz 2 ist dann immerhin schon mit Check24 ein wirklich starker Vergleichs-Brand. Auch bemerkenswert, dass auf #3 mit girovip.net sich ein Projekt etabliert hat, welches mit sehr vielen selbst generierten Links aus einem Blognetzwerk angelinkt wird. Der Besitzer hat mehrere SEO-Wettbewerbe gewonnen und macht da auch keinen Hehl draus.

  26. Sten 25 Januar 2016 um 11:39

    Ja, mit dem Betreiber von bankenvergleich.net hatte ich einmal Kontakt. Er setzt auf sehr nachhaltigen Linkaufbau mit guten Kooperationen und die Inhalte sind, wie ich finde, auch gut aufbereitet, was die Bounce Rate gering halten sollte. Check24 zieht natürlich schon durch die Brand. Auf den Betreiber von girovip bin ich auch schon aufmerksam geworden. Am Anfang hatte er, soweit ich weiss, tatsächlich ausschliesslich Links aus seinem Netzwerk und Web 2.0 Blogs. Sehr interessant, dass sich das trotzdem so gut hält, im vergangenen Jahr sind damit ja viele auf die Nase gefallen. Zumal er das so offen preisgibt.


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